Dell Latitude 7390 2-in-1 im Test

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In denn letzten Wochen hatten wir das Dell Latitude 7390 2-in-1 bei uns, welches wir für euch ausführlich getestet haben. Ausgestattet mit Intels aktueller Prozessor Generation dem Intel Core i7-8650U welche in Grafik lastigen Anwendungen durch die in der CPU integrierte Intel UHD 620 unterstützt wird. Bereitgestellt wurde uns das Notebook von Dell, was auf den Test keine Auswirkungen hat. Sehen wir uns zu erst einmal die technischen Daten im Detail an.

Technische Daten:

  • Prozessor: Intel Core i5-8650U
  • Grafikkarte: Intel UHD 620
  • Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4 2133 MHz mit 2 x 8GB
  • Display: 13,3 Zoll IPS mit 1920 x 1080 Pixel mit Touch Unterstützung
  • Speicher: SK hynix SC311 M.2 SSD mit 256 GB
  • Anschlüsse: HDMI 1.4, 2 x USB 3.1 Type A, 2 x USB 3.1 Type-C, 1 uSIM-Kartensteckplatz, SD-Kartenleser, 3,5mm Audio, Noble Lock
  • Konnektivität: WLAN A/b/g/n und ac, Bluetooth 4.2
  • Gewicht: 1:42 Kg zuzüglich 290 g Netzteil
  • Preis:  ~1500€

Design & Verarbeitung

Mit dem Latitude 7390 liefert Dell ein hochwertig verarbeitetes 2-in-1 Gerät ab. Das Gehäuse besteht dabei aus Aluminium, welches mit Dell´s soft-touch matt-schwarzer Farbe überzogen ist. Diese fühlt sich an, als wäre das Gerät mit einer dünnen Schicht Gummi überzogen. Dadurch ist das Gerät auch im Winter nicht unangenehm kalt und besonders griffig. Einen Nachteil hat die gute Griffigkeit jedoch, staub haftet schnell an und lässt sich gleichzeitig schlecht entfernen.

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Durch das Verbaute 360 grad Scharnier lässt sich das Display stufenlos umklappen so das es sich auch als Tablet Nutzen lässt. Gerade bei Touch optimierten Anwendungen aus dem Microsoft Store ist das von Vorteil. Durch die großzügig Dimensionierte Einbuchtung am Touchpad lässt sich das Notebook sehr gut festhalten beim Öffnen.

An Anschlüssen ist das Dell gut bestückt. Auf der rechten Seite befinden sich neben einem Micro SD Karten Schacht auch ein Klinkenanschluss, SIM-Karten Schacht und ein USB 3.1 Type A Anschluss. Auf der linken Seite befindet sich zwei USB 3.1 Type C, ein USB 3.1 Type A und ein Mini-HDMI Anschluss. An der Unterseite des Notebooks findet Ihr die beiden Lautsprecher.

Tastatur & Touchpad

Die Tastatur ist nach kurzer Eingewöhnung gut zum Schreiben längerer Texte geeignet. Außerdem ist es auch nachts dank zweistufig einstellbarer Hintergrundbeleuchtung gut nutzbar. Sämtliche Tasten lassen sich leicht drücken und besitzen einen merklichen Hub und reagieren ohne Verzögerung auf Eingaben. Das Gehäuse im Bereich der Tastatur ist robust und lässt sich nicht eindrücken, sodass man immer den idealen Druckpunkt hat.

Das Touchpad ist großzügig bemessen, reagiert schnell und zuverlässig, unterstützt das Scrollen mit zwei Fingern fehlerfrei und selbst die Windows-Gesten mit mehreren Fingern bereiten keine Probleme. Im Gegensatz zu den meisten Notebooks setzt Dell in diesem Gerät auf zwei separat drückbare Hardware Maustasten, welche nicht im Touchpad integriert sind. Ich finde das eine angenehmere Lösung als die direkte Integration im Touchpad. Für die meisten Anwendungen bevorzuge ich dennoch eine Maus.

Display

Das 13,3 Zoll Full HD Display nutzt denn verfügbaren Platz sehr gut aus. Somit ist der Rahmen um das Display besonders dünn. Eine Ausnahme bildet hier der Obere Bereich, in diesem ist neben der Frontkamera jedoch auch die Infrarot Kamera für Windows Hello verbaut.

Als Display Technologie setzt Dell hier auf ein IPS Panel, welche den Inhalt farbgetreu und leuchtstark wiedergibt. Außerdem bietet es eine sehr gute Blickwinkelstabilität. Durch die verspiegelte Oberfläche ist es in Hellen Räumen oder bei Sonnenlicht, selbst bei maximaler Helligkeit schlechter ablesbar als ein Gerät mit mattem Display. Der Touchscreen funktioniert Präzise und ohne Verzögerung und bietet eine Unterstützung von bis zu 10 gleichzeitigen Druckpunkten.

Audio

Beim Sound enttäuscht das Dell Latitude 7390 leider. Ab einer Lautstärke Einstellung von 50% oder mehr fangen die Lautsprecher, an nicht mehr sauber zu arbeiten. Es fehlt an Bass, außerdem lassen sich auch Filme so nicht entspannt schauen, da die Stimmen stark verfälscht werden. Bei einem Notebook in dieser Preisklasse habe ich das nicht erwartet. Im direkten Vergleich schlägt das Günstige Akoya E2293 das Dell in dieser Disziplin deutlich. Negativ fällt außerdem auf, das der Lüfter des Gerätes ohne erkennbaren Grund, auch im Desktop Betrieb ohne last, sehr stark anfängt aufzudrehen, vergleichbar mit einem Flug im Düsenjet in GTA V.

Performance

Der im Latitude 7390 2-in-1 verbaute Intel Core i5-8650U liefert mehr als ausreichende Leistung für alle Täglichen Office Aufgaben und wird dabei mit einer SK hynix SC311 M.2 SSD Perfekt ergänzt. Längere Ladezeiten gibt es bei diesem gespannt zu keinem Zeitpunkt. Flüssiges und störungsfreies Arbeiten ist problemlos möglich.

Auch das eine oder andere Spiel ist mit der im Prozessor integrierten Grafikeinheit der Intel UHD 620 möglich. Hier muss man jedoch einige Abstriche in der Auflösung und Grafikeinstellungen hinnehmen, um vernünftige Bildraten zu erzielen. Ältere und weniger anspruchsvolle Titel bewältigt der Grafikchip jedoch ohne Probleme. Nur der deutlich Hörbare CPU Lüfter sowie die nicht so hochwertigen Lautsprecher Dämpfen hier das Spielvergnügen. Einen Unterschied, der Leistung, mit oder ohne Angesteckten Ladegerät ist nicht feststellbar oder messbar gewesen.

Spiel im TestEinstellungenBilder Pro Sekunde
World of Warcraft (2018 Patch 8.0)Grafikstufe 4, 1920 x 108040 – 60
GTA V (2018)Minimal, 1366 x 76818 – 40

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist ordentlich und bringt euch sicher über den Arbeitstag. Bei 50% Displayhelligkeit brachte mich dass Dell Latitude 7390 2-in-1 mit einer Akkuladung 8 Stunden und 40 Minuten weit. Auch dass Ablegen des Gerätes im Stand-by Modus über mehrere Tage ist möglich, ohne dass ihm der Saft ausgeht. So ist es bei meinem Test stets einsatzbereit gewesen, ohne vorher an das Netzteil zu müssen. Beim Verwenden von anspruchsvollen Aufgaben oder Games wie World of Warcraft fällt die Akkulaufzeit auf etwa 3-4 Stunden. Aufgeladen wird das Dell über USB-Type-C dafür sind beide der vorhandenen USB-Type-C Anschlüsse geeignet. Eine Nutzung meines Lumia 950 Ladegerätes mit 3A lehnte das Dell Mangels Ladestärke jedoch ab. Somit ist man auch weiterhin auf das originale Netzteil angewiesen. Mit dem zugehörigen Netzteil nimmt das vollständige Laden des Akkus 2-3 Stunden in Anspruch.

Windows-Love.de Wertung
  • 95%
    Design & Verarbeitung - 95%
  • 90%
    Tastatur & Touchpad - 90%
  • 95%
    Display - 95%
  • 75%
    Audio - 75%
  • 90%
    Performance - 90%
  • 95%
    Akkulaufzeit - 95%
90%

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AUTOR

Hallo, ich bin einer der Gründer von Windows Love und seit 1. Januar 2018 Microsoft Windows Insider MVP. Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

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