Medion Akoya E2293 im Test


In denn letzten Wochen hatten wir das Medion Akoya E2293 bei uns, welches wir für euch ausführlich getestet haben. Ausgestattet mit Intels aktueller Prozessor Pentium Generation dem Intel Pentium N5000 mit der Integrierten Intel UHD 605 Grafik. Bereitgestellt wurde uns das Convertible von Medion, was auf den Test keine Auswirkungen hat. Sehen wir uns zu erst einmal die technischen Daten im Detail an.

Technische Daten:

  • Prozessor: Intel Pentium Silver N5000
  • Grafikkarte: Intel UHD 605
  • Arbeitsspeicher: 4 GB DDR4
  • Display: 11,6 Zoll LED mit 1920 x 1080 Pixel
  • Speicher: 64 GB eMMC, erweiterbar durch eine M.2 SSD
  • Anschlüsse:  1 x USB 2.0, 1 x USB 3.1 Type A, 1 x USB 3.1 Type-C, 1 x Mini-HDMI, SD-Kartenleser, 3,5mm Klinkenanschluss, Fingerprint Reader im Touchpad
  • Konnektivität: WLAN a/b/g/n und ac, Bluetooth 5.0
  • Gewicht: 1,13 Kg zuzüglich 200 g Netzteil
  • Preis: 349€

Design & Verarbeitung

Mit dem Akoya E2293 bietet Medion ein schlichtes Convertible mit Aluminium Gehäuse. Durch das Verbaute 360 grad Scharnier lässt sich das Display stufenlos umklappen so das es sich auch als Tablet Nutzen lässt. Gerade bei Touch optimierten Anwendungen aus dem Microsoft Store ist das von Vorteil. Einen Kritikpunkt gibt es hier jedoch, im zugeklappten zustand, lässt sich das Convertible nur schlecht öffnen. Die dafür unterhalb des Touchpads verbaute Einkerbung ist nicht Tief genug und zudem von der Innenseite abgerundet. Dadurch lässt sich die Tastatur Einheit nur schwer festhalten, während des Öffnens.

An Anschlüssen bietet das Akoya alles, was man braucht. Auf der rechten Seite befinden sich neben einem Micro SD Karten schacht auch ein Klinkenanschluss und ein USB 2.0 Anschluss. Auf der linken Seite befindet sich ein USB 3.1 Type A, ein USB 3.1 Type C und ein Mini-HDMI Anschluss, sowie der Ladeanschluss. An der Unterseite des Notebooks findet Ihr die beiden Lautsprecher, welche mit Dolby Audio zertifiziert sind. Durch den sparsamen Intel Pentium Silver N5000 Prozessor entfällt eine aktive Kühlung und somit gibt es auch keine Lüftungsschlitze.

Tastatur & Touchpad

Sämtliche Tasten besitzen einen gut definierten Druckpunkt und lassen sich leicht drücken und reagieren ohne Verzögerung auf Eingaben. Das Gehäuse im Bereich der Tastatur ist robust und lässt sich nicht eindrücken, sodass man immer den idealen Druckpunkt hat. Das Touchpad ist großzügig bemessen und reagiert schnell und zuverlässig. Es unterstützt das Scrollen mit zwei Fingern fehlerfrei und selbst die Windows-Gesten mit mehreren Fingern bereiten keine Probleme.Im Vergleich zu anderen Notebooks oder einer Maus, benötigt das Touchpad ein wenig mehr Kraftaufwand, zum Ausführen das Linken oder rechten Mausklicks. Der in im Touchpad verbaute Fingerabdruck Scanner funktioniert zuverlässig und schnell. So lässt sich euer Gerät mit Windows Hello in Sekundenschnelle entsperren.

Display

Medion verbaut im Akoya ein Full HD LED Display mit satten Farben. Außerdem bietet es eine außerordentlich gute Blickwinkelstabilität. Durch die verspiegelte Oberfläche ist es in Hellen Räumen oder bei Sonnenlicht, selbst bei maximaler Helligkeit schwer ablesbar. Eine Nutzung mit der minimalsten Helligkeitseinstellung ist auch nachts oder in den Abendstunden, mit einer Zimmerlampe, scher bis nicht möglich. Hier empfiehlt sich eine Helligkeit von minimal 25% zu, verwenden. Der Touchscreen funktioniert Präzise und ohne Verzögerung und bietet eine Unterstützung von bis zu 10 gleichzeitigen Druckpunkten.

Audio

Die Lausprecher im E2293 sind auf der Unterseite der Tastatureinheit verbaut. Dadurch wird der Schall durch die Tischplatte reflektiert und wirkt so noch satter. Die Lautsprecher sind mit Dolby Audio zertifiziert, liefern einen klaren Sound und eine ordentliche Lautstärke, ein Übersteuern war zu keiner Zeit feststellbar.

Performance

Ausgeliefert wird das Akoya mit Windows 10 S, welches sich in der Systemsteuerung in wenigen Sekunden in Windows 10 Home umwandeln lässt. Mit Windows 10 S ist das Gerät besonders gut für Junge oder Anwender mit wenigen PC Kenntnissen geeignet. Da hier das Installieren von unnötigen Tool Bars und anderer nutzlosen Software effektiv verhindert wird.

Der im Akoya verbaute Intel Pentium Silver N5000 liefert genügend Leistung, für alltägliche aufgaben. Auch das eine oder andere Spiel ist mit diesem Prozessor und der integrierten Grafikeinheit möglich. Grafikwunder sollte man jedoch nicht erwarten, selbst ältere Titel sind nur in geringer Auflösung und Grafikstufe flüssig spielbar. Einen Unterschied, der Leistung, mit oder ohne Angesteckten Ladegerät ist nicht feststellbar oder messbar gewesen. Leider limitiert hier, der interne Speicher von 64 GB das spiele Vergnügen, da die gängigen Spiele mehr Platz benötigen. Aber auch daran hat Medion gedacht und spendiert dem Akoya E2293 einen M.2 Sata SSD Steckplatz mit einer Abmaße von 22x80mm. Somit lässt sich der interne Speicher einfach über die dafür vorgesehene Wartungsklappe an der Unterseite erweitern.

Spiel im TestEinstellungenBilder pro Sekunde
MinecraftMittel, 1920 x 108020-34
Diablo 3Niedrig, 1024 x 76824-30
Sims 4Niedrig, 1024 x 76880-100

Akkulaufzeit

In puncto Akkulaufzeit überzeugt das Akoya vollkommen und hielt bei 50% Display Helligkeit mit einer Akkuladen 8 Stunden durch. Auch das Ablegen des Gerätes im Standby Modus über mehrere Tage ist möglich, ohne das ihm der Saft ausgeht. So ist es bei meinem Test stets einsatzbereit gewesen, ohne vorher an das Netzteil zu müssen. Beim Verwenden von anspruchsvollen Aufgaben oder Games wie Minecraft fällt die Akkulaufzeit auf etwa 4-5 Stunden. Ein Aufladen des Akkus über denn USB Type-C Anschluss ist nicht möglich. Mit dem zugehörigen Netzteil nimmt das vollständige Laden des Akkus 3 Stunden in Anspruch.

Windows-Love.de Wertung
  • 90%
    Design & Verarbeitung - 90%
  • 72%
    Tastatur & Touchpad - 72%
  • 80%
    Display - 80%
  • 90%
    Audio - 90%
  • 70%
    Performance - 70%
  • 93%
    Akkulaufzeit - 93%
82.5%

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