Angespielt: Rock of Ages 3: Make & Break

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Rock of Ages 3: Make & Break ist seit dem 21. Juli 2020 für PC und Konsolen verfügbar. Entwickelt wurde das Spiel von ACE Team bestehend aus den Brüdern Andres, Carlos und Edmundo Bordeu. Wir haben das Game, auf PC, für euch, in den letzten Tagen, angespielt.

Der Mix aus Tower Defense und Racing erfreut sich durch seinen skurrilen Humor im Monty-Python-Stil und den kreativen Levels an großer Beliebtheit in der Videospielgemeinde.

Im nun dritten Teil der Serie schlüpfen wir in die Stiefel von Elpenor, einem Gefährten des Odysseus. Der Kampf mit dem Zyklopen läuft gehörig schief und so kommt es, dass wir wegen eines missglückten Zaubers Poseidons im Strudel der Zeit gefangen sind. Fortan gilt es, im Duell gegen Persönlichkeiten wie Julius Cäsar, Wilhelm Tell oder das fliegende Spaghettimonster Sterne zu sammeln. Um im finalen Kampf Poseidon zu bezwingen und das Raum-Zeit-Kontinuum wiederherzustellen.

Auch die Bosskämpfe sind, wie in den Vorgängern auch, ein kreatives Highlight. Die Kämpfe stellen eine gern gesehene Abwechslung zu den ansonsten eher ähnlich gestalteten Missionen dar. Nach knappen drei Stunden ist das Abenteuer zwar schon vorbei. Hier spürt man deutlich, dass sich die Entwickler mehr auf den Level Editor, als auf die Story konzentriert haben.

Der Storymodus in Rock of Ages 3 nimmt euch an die Hand und gibt einen guten Einstieg in die verschiedenen Spielmodi, besonders für diejenigen welche die Vorgänger noch nicht gespielt haben. Es gibt Kriegsmissionen, in denen Ihr zuerst eine eigene Verteidigung aufbaut und im Anschluss die gegnerische Burg mit eurem Felsen angreift. Abwechslung bieten Hindernisparcours, in denen Ihr Rennen gegen die KI bestreitet. Daneben gibt es auch noch viele weitere Strecken, wo Ihr beispielsweise bestimmte Ziele auf eurer Strecke zerstören müsst.

Die Steuerung benötigte für mich neben einem Controller etwas Eingewöhnungszeit, da mein Felsen hier beim Lenken teils zu stark Reagierte und ich so häufig die Piste verlies. Der Multiplayer gestaltet sich ähnlich wie im Vorgänger, so geht es auch hier darum eure Burg zu schützen und gleichzeitig die Tore eures Gegners zu stürmen.

Die größte Neuerung in diesem Teil ist der neue Level-Editor. Hier könnt ihr aus 16 Hintergründen auswählen, die auch in der Kampagne zum Einsatz kommen. Für alle Spielmodi könnt ihr, mit dem intuitiven Editor Strecken erstellen. Einzelne Streckenabschnitte lassen sich gezielt in Höhe, Breite und Schräge modifizieren. Auch diverse Hindernisse können überall auf der Strecke platziert werden. Die selbst gebauten Strecken können im Online Modus geteilt und gemeinsam mit bis zu vier anderen Mitspielern gespielt werden.

Mindestanforderungen an den PC:

  • Betriebssystem: Windows 7/8.1/10 mit 64 Bit
  • Prozessor: Intel Core i5-760 2.8 GHz / AMD Athlon X4 740 3.2 GHz oder besser
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Grafik: NVIDIA GeForce GTX 970 (4 GB VRAM) / AMD Radeon RX 470 (4 GB VRAM) oder besser
  • DirectX: Version 11
  • Speicherplatz: 3 GB verfügbarer Speicherplatz

Das Spiel ist Verfügbar für: 

  • Windows 10 PC über Steam
  • Microsoft Xbox One
  • Sony PlayStation 4 / Pro
  • Nintendo Switch

Getestet auf:

  • PC

Rock of Ages 3: Make & Break

Pro
  • Abwechslungsreiche Kämpfe
  • Umfangreicher Level Editor
Kontra
  • Kampagne recht schnell durchgespielt
  • Multiplayer noch mit Problemen
7 Punkte

Rock of Ages 3: Make & Break bietet willkommene und spaßige Ablenkung aus dem sonstigen Spieleeinheitsbrei. Welche immer wieder zum Spielen verführt. Besonders im Multiplayer mit Freunden kommt das Kind in einem zum Vorschein und weckt den Ehrgeiz zu gewinnen.

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Marco

Redakteur/in

Hallo, ich bin einer der Gründer von Windows Love und seit 1. Januar 2018 Microsoft Windows Insider MVP. Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

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